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Märchen sind erfundene Geschichten der Vergangenheit.

Es war einmal eine kleine Gruppe Menschen. Die lebte sicher und geborgen in Afrika im heutigen Namibia und es mangelte an nichts. Irgendwann machten sich einige dieser Urmenschen auf, die Welt zu erkunden. Einige belebten fruchtbare Regionen und andere zogen weiter. So kam es, dass sich der Mensch mit der Zeit über die ganz Erde ausbreitete. Er unterschied sich von allen anderen Lebewesen darin, dass er sich Dinge länger merken, also im Gedächtnis behalten konnte. Dies war fantastisch, weil so Erfindungen gemacht werden konnten, die nützlich waren. So konnten sie Speere bauen, um sich gegen wilde Tiere zu verteidigen oder um sie leichter zu erbeuten. Mit jeder Erfindung musste der Mensch sich auch merken, worin die Gefahren einer Erfindung bestanden. Mit jeder Erfindung, die Freude zum Vorschein brachte, wurden auch Sorgen und Ängste im Gedächtnis abgelegt. So konnte eine Menschengruppe beispielsweise ihre Speere zur Verteidigung oder zum Angriff gegen andere Menschen einsetzen. Und so entstand Jahrtausende später bei dieser Menschengruppe ein Mangelgefühl. Einige Menschen wurden sesshaft und begannen damit Ackerbau zu betreiben und Vieh zu züchten. Mit der Sesshaftigkeit entstanden Besitzansprüche. Besitz wurde behütet und verteidigt. Irgendwann bewohnten so viele Menschen die unterschiedlichsten Regionen der Erde, dass sie damit begannen, Gegenden zu bewohnen, die karg, kalt oder heiß waren, die leblos schienen, in denen kaum Nahrung wuchs oder in denen Auseinandersetzungen mit Artgenossen unvermeidlich waren. Immer mehr nützliche Dinge wurden erfunden. Das Rad und Werkzeuge zum leichteren Bauen von Behausungen oder für den Ackerbau, Pfeil, Bogen und Armbrust zum Schutz oder für die Jagd. Irgendwann wurde Mangel zum Alltagsgefühl. So vertrieben sich diese Menschen selbst aus dem Paradies. Durch Mangel entsteht der Antrieb, selbigen abzustellen. Weil Erfindungen bereits so viele nützliche Dinge hervorbrachten, waren diese Menschen davon überzeugt, dass sicherlich eine Lösung gegen Mangel gefunden werde. Weil sich das Mangelgefühl nicht abschaffen ließ, erfanden sie irgendwann, nützliche Dinge, die sie von ihren Gefühlen ablenkten. Mit jeder neuen Erfindung stieg das Mangelgefühl weiter an. Der Antrieb, sich von diesem Gefühl zu befreien, stieg ebenfalls. Irgendwann wurde Beischlaf zur willkommenen Ablenkung. Er sorgte vorübergehend für Freude und Leichtigkeit. So wuchs die Anzahl Menschen immer schneller. Es bildeten sich Dörfer, Siedlungen und schließlich Städte. Durch Neid, Konkurrenz und Existenzängste kam es, dass sich Menschen gegenseitig immer mehr misstrauten, beraubten, ermordeten und vergewaltigten. Wut, Traurigkeit, Ängste, Schmerz und Krankheiten nahmen zu. Um sich Ablenkungen und Bequemlichkeiten leisten zu können, waren diese Menschen dazu gezwungen, sich Arbeit zu suchen. Menschengruppen und Städte wurden größer, mussten geordnet und geregelt werden. Kriege wurden geführt, Menschen verschleppt, gefoltert, versklavt und ermordet. Um dem inzwischen riesigen Mangelgefühl Herr zu werden, wurden Religionen gegründet. Immer mehr Auseinandersetzungen, Feldzüge und Kriege wurden geführt und immer mehr Menschen verloren ihr Leben in sinnlosen Schlachten. Letztendlich führte Mangel dazu, dass sich Menschen von anderen Menschen in Wahnvorstellungen hineinsteigern ließen, um die ganze Welt zu beherrschen. Im zweiten Weltkrieg wurden durch Menschen, die scheinbar Verantwortung für ihr Volk übernehmen konnten, 50 Millionen Menschen bei einem einzigen Krieg ermordet. Niemand kam auf die Idee, dass Mangel nur Erinnerungen waren - nur Gedanken, die Sorgen, Ängste, Schmerz, Leid und andere Gefühle auslösen. Mit dem bereits erlangten Wissen wäre sicherlich eine humanere Bevölkerungsreduktion möglich gewesen. Doch diese riesige Menschengruppe breitete sich weiter aus und war inzwischen davon überzeugt, dass Mangel ein natürliches Gefühl sei. Eine Lösung musste daher nicht mehr gefunden werden. Diese Gruppe lebte inzwischen mit so vielen Erfindungen und Regeln, dass sie Schulen benötigten, um sich in dieser Welt noch zurecht zu finden. Durch das Stärken des Denkens verloren sie mit der Zeit Teile ihrer Gefühle, so dass sie richtig von falsch nicht mehr mit ihren Gefühlen unterscheiden konnten. So verloren sie an Selbstvertrauen, so dass noch mehr Unsicherheit, Misstrauen und Ängste entstanden. Diese Gruppe begann Menschen zu vertrauen, die sich in einzelnen Lebensbereichen gut auskannten, weil sie sich jahrelang mit einem Thema beschäftigten und überzeugend ihre Weisheiten verkündeten. So verbrauchten sie unendliche Vorkommen und Ressourcen, verschmutzten Meere und Strände, verseuchten Wasser mit Hormonen und radioaktiver Strahlung, verschwendeten Bäume, verpesteten die Luft mit Abgasen und Lärm. Viele Tierarten starben aus und die Menschen begannen immer kränker zu werden. Viele zogen sich in sich zurück, um dem Mangel zu entfliehen. Eine unendliche Flut an Krankenhäusern, Psychiatrien, Verwaltungen, Kriegsgerät, Gefängnissen, Versicherungen, Verkehrsmitteln, Medien und Straßen sorgen für Zwänge, die das Mangelgefühl weiter steigerten und steigern. Manche Menschen konnten kein Vertrauen mehr zu ihren Artgenossen aufbauen und linderten ihre Einsamkeit, indem sie sich Haustiere hielten, Kinder entführten, missbrauchten und töteten. Einige laufen Amok oder sprengen sich mit anderen in die Luft. 800.000 Menschen beenden inzwischen jährlich ihr Leben vorzeitig, weil sie den Schmerz der Einsamkeit nicht mehr ertragen wollen. So mutierte das Wort Human zu einem Wort ohne Inhalt.

Vor nicht allzu langer Zeit erkannten einige Menschen dieser Gruppe, dass es so nicht weitergehen konnte und versuchte sich bemerkbar zu machen. Schon bald war die Anzahl so groß, dass weltweit Naturschutzgebiete ausgerufen, Wissenschaftler zu menschlicheren Forschungen bewegt und Tierarten geschützt wurden. Inzwischen werden bereits Maßnahmen ergriffen, welche die eigenen Vorfahren vor dem Aussterben bewahren sollen. Beinahe hätte die, in einer Art Illusion lebende, Menschengruppe die eigenen Vorfahren ausgerottet. Dann wäre womöglich die Erkenntnis, dass Mangel ein durch Erinnern selbst erzeugtes Gefühl ist, möglicherweise mit ausgerottet worden, denn niemand mehr hätte erkennen können, dass es dort keinen Mangel gibt.

Die Maya konnten schon vor hunderten von Jahren vorhersehen, dass im Jahr 2012 die alte Welt untergehen würde. Immer noch sterben Vorfahren durch ihre Nachfahren, weil sie ihnen ihre Lebensräume rauben, Krankheiten einschleppen oder ihnen einen liebevollen Gott einreden, der sie strafen wird, wenn sie nicht an ihn glauben. Vielleicht beginnt nach der Zeitrechnung der Maya nun ein neues, menschlicheres Zeitalter? Und wenn die scheinbar zivilisierten Menschen irgendwann von ihren Vorfahren <leichtes Leben>  wiedererlernen, hat das Langzeitgedächtnis doch noch etwas sinnvolles hervorbringen können.

 

Heilung

Die einzige Heilerin ist die Natur. Ich sehe meine Berufung darin, Menschen wieder die Vollkommenheit der Natur nahezubringen. Mit nützlichen Erfindungen, die scheinbar das Leben erleichtern, erhob sich der Mensch über die Natur. Durch Überbevölkerung entstanden Gesellschaftsformen, die sich selbst erhalten. Ein kapitalistisches System beispielsweise, benötigt Wachstum in alle Richtungen.

Durch die oben beschriebene Menschheitsentwicklung entstanden einige Defizite:
unbemerkte Unruhe, dadurch unbemerkte Verspannungen, dadurch unbemerkte Blockaden, die wiederum zu Symptomen und Krankheiten führen, Verdrängen von Gefühlen wie Traurigkeit, Wut und Angst, dadurch Verlust des Richtigkeitsgefühls, dadurch Missverständnisse und Rückzug aus dem sozialen Gefüge, dadurch Vertrauensverlust und der Verlust berührt zu werden. Heilung tritt ein, wenn Entspannung eintritt. Dadurch lösen sich Blockaden, ein wohliges Gefühl entsteht, weitere Verspannungen und Blockaden lösen sich. Der Blickwinkel verändert sich, Hoffnung und ein Richtigkeitsgefühl entstehen und Vertrauen wächst. Durch Weinen oder Berührt-werden von Mensch oder Tier, erwachen alle Gefühle wieder zum Leben. Hintergrundinformationen über innere Weisheit, Intuition, Übungen zur Entspannung, verloren gegangene Verhaltensweisen, eine Heil- und Notfallanleitung finden Sie in dem Buch
fühlen lohnt Dieses Buch können Sie auf der Internetseite:

www.fuehlen-lohnt.de

kostenfrei herunterladen.

Hier finden Sie einige Bücher, die meine Erfahrungen bestätigten, mein Leben grundlegend veränderten, mich inspirierten, mir Mut machten und mich auf meinem Weg stärkten. Bitte bedenken Sie, dass Bücher Informationen enthalten, die Ihren Verstand stärken und somit Ihre Gefühle schwächen! Ich las Bücher, um mir Anregungen zu holen und um meine Wahrnehmungen zu überprüfen.

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